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Fahrlehrer


Einleitung:

Der Beruf des Fahrlehrers ist einer der wichtigsten in der Automobilindustrie. Durch ihre Expertise und Fähigkeiten sorgen Fahrlehrer dafür, dass angehende Autofahrerinnen und Autofahrer sicher und verantwortungsvoll am Straßenverkehr teilnehmen können. Doch wie ist dieser Beruf entstanden und welche Aufgaben hat ein Fahrlehrer? In diesem Text werden wir uns genauer mit dem Beruf des Fahrlehrers beschäftigen.


Geschichte:

Die Geschichte des Fahrlehrers geht zurück bis ins 19. Jahrhundert. Damals gab es noch keine spezielle Ausbildung für Fahrlehrer, sondern sie wurden von erfahrenen Kutschern oder Fuhrunternehmern ausgebildet. Im Jahr 1906 wurde der erste Fahrlehrerverband gegründet und erst 1939 wurde die gesetzliche Grundlage für die Ausbildung von Fahrlehrern geschaffen. Seitdem hat sich der Beruf ständig weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der Gesellschaft angepasst.


Bekannte Persönlichkeiten:

Eine der bekanntesten Fahrlehrerinnen war Heidi Hetzer, die in den 1960er Jahren ihre eigene Fahrschule gründete und als erste Frau eine Weltreise mit dem Auto unternahm. Auch der Komiker und Schauspieler Otto Waalkes war früher Fahrlehrer, bevor er seine Karriere startete.


Notwendige Fähigkeiten:

Ein Fahrlehrer muss nicht nur gut Auto fahren können, sondern auch über umfassendes Wissen im Bereich Verkehr und Fahrzeugtechnik verfügen. Zudem sollte er oder sie geduldig, freundlich und einfühlsam sein, um den Schülerinnen und Schülern die Angst vor dem Fahren zu nehmen. Gute didaktische Fähigkeiten sind ebenfalls wichtig, um den Lernstoff verständlich zu vermitteln.


Förderliche Eigenschaften:

Eine wichtige Eigenschaft für einen Fahrlehrer ist die Nervenstärke. Denn gerade bei Fahranfängerinnen und -anfängern kann es zu brenzligen Situationen kommen, die der Fahrlehrer souverän und ruhig meistern muss. Auch Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind von Vorteil, da jeder Fahrschüler individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse hat.


Hinderliche Eigenschaften:

Egoismus, Unpünktlichkeit und Ungeduld sind Eigenschaften, die in diesem Beruf hinderlich sein können. Ein Fahrlehrer sollte immer gefasst und bereit sein, den individuellen Ansprüchen der Fahrschüler gerecht zu werden.


Ausbildung und Qualifikation:

Um Fahrlehrer zu werden, ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem der drei Zweige des Straßenverkehrs notwendig: Kfz-Technik, Verkehrstechnik oder Versicherungswesen. Anschließend folgt eine zweijährige Ausbildung zum Fahrlehrer, bei der sowohl ein praktischer als auch ein theoretischer Teil absolviert wird. Zusätzlich ist eine Prüfung bei der zuständigen Behörde erforderlich, um die staatliche Anerkennung als Fahrlehrer zu erhalten.


Aufgaben:

Die Hauptaufgabe eines Fahrlehrers ist es, Fahrschülerinnen und -schüler auszubilden und auf die Fahrprüfung vorzubereiten. Dazu gehören sowohl Theoriestunden als auch praktische Fahrtrainingseinheiten. Ein Fahrlehrer muss dabei nicht nur die rechtlichen Bestimmungen und Verkehrsregeln vermitteln, sondern auch auf die individuellen Schwächen der Fahrschüler eingehen und diese gezielt fördern.


Zukunftsaussichten:

Die Zukunftsaussichten für Fahrlehrer sind positiv, da immer mehr Menschen in Deutschland den Führerschein machen möchten. Besonders die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und autonomen Fahrzeugen eröffnet auch neue Tätigkeitsbereiche für Fahrlehrer, beispielsweise als spezielle Schulungsleiter für diese Fahrzeuge.


Fazit:

Der Beruf des Fahrlehrers ist anspruchsvoll und vielseitig. Neben umfassendem Fachwissen benötigt man auch pädagogisches Geschick, um Fahrschülerinnen und -schüler erfolgreich auf die Straße zu bringen. Für alle, die Spaß am Autofahren haben und gerne ihr Wissen vermitteln, ist der Beruf des Fahrlehrers eine lohnenswerte und zukunftssichere Wahl.