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Geodät


Einleitung:

Der Beruf des Geodäten gilt als eine der ältesten Disziplinen im Bereich der Kartografie und Vermessung. Er ist von großer Bedeutung für die Entwicklung und Planung von Städten, Infrastrukturen und Landschaften. In diesem Text werden wir uns genauer mit diesem spannenden Berufsbild auseinandersetzen.


Geschichte:

Bereits im alten Ägypten wurden Vermessungen durchgeführt, um Grundstücke und Bauwerke festzuhalten. Auch die alten Griechen und Römer nutzten die Geodäsie, um ihre Bauwerke auszurichten. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Beruf stetig weiterentwickelt, technische Fortschritte wie der Einsatz von Satelliten haben die Arbeit der Geodäten revolutioniert.


Bekannte Persönlichkeiten:

Zu den bekanntesten Geodäten zählt der schwedische Astronom Anders Celsius, der das Gradnetz und die Temperaturskala einführte. Auch der deutsche Kartograf Gerhard Mercator, dessen Weltkarte bis heute in der Navigation verwendet wird, war ein Geodät.


Notwendige Fähigkeiten:

Für die Arbeit als Geodät werden vor allem mathematisches Verständnis, räumliches Denken und eine hohe Genauigkeit benötigt. Auch technisches Verständnis und der Umgang mit spezieller Software sind unerlässlich.


Förderliche Eigenschaften:

Neben den nötigen Fähigkeiten können auch bestimmte Eigenschaften von Vorteil sein, wie z.B. eine gute körperliche Fitness für die teilweise anstrengende Arbeit im Gelände, Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten und eine hohe Selbstständigkeit für die Planung und Durchführung von Projekten.


Hinderliche Eigenschaften:

Nicht jeder ist für den Beruf des Geodäten geeignet. Eine Angst vor Höhen oder eine ausgeprägte Reiseunlust können hinderliche Eigenschaften sein, da Geodäten häufig auch in schwierigem Gelände oder auf Baustellen arbeiten und oft reisen müssen.


Ausbildung und Qualifikation:

Um als Geodät tätig zu werden, ist in der Regel ein Studium der Geodäsie oder einer ähnlichen Fachrichtung wie Geoinformatik oder Vermessungstechnik notwendig. Je nach Tätigkeitsfeld kann auch eine Ausbildung zum Vermessungstechniker oder eine Weiterbildung zum Geomatiker möglich sein.


Aufgaben:

Die Aufgaben eines Geodäten sind vielfältig und hängen von seinem Spezialgebiet ab. Zu den häufigsten Tätigkeiten gehören die Durchführung von Vermessungen im Gelände, die Erstellung von Plänen und Karten, die Analyse von geographischen Daten und die Planung von Bauprojekten.


Zukunftsaussichten:

Durch die fortschreitende Digitalisierung und den Einsatz neuer Technologien wie Drohnen und Satelliten wird die Arbeit der Geodäten immer wichtiger und vielfältiger. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften in diesem Bereich ist daher hoch und die Zukunftsaussichten sind somit vielversprechend.


Fazit:

Der Beruf des Geodäten bietet eine interessante Kombination aus Natur und Technik, Theorie und Praxis. Wer über die nötigen Fähigkeiten und Eigenschaften verfügt, kann in diesem Berufsfeld vielfältige und anspruchsvolle Aufgaben ausüben. Die hohen Zukunftsaussichten machen ihn besonders attraktiv für Menschen, die eine Karriere in einem zukunftsträchtigen und spannenden Bereich anstreben.