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Datenmanager


Einleitung:

Der Beruf des Datenmanagers ist in der heutigen Zeit von großer Bedeutung, da immer mehr Daten in Unternehmen und Organisationen verwaltet werden müssen. Doch was genau macht ein Datenmanager und welche Fähigkeiten und Eigenschaften sind für diesen Beruf von Bedeutung? In diesem Text werden wir uns genauer mit diesem interessanten Berufsfeld auseinandersetzen und einen Einblick in die Geschichte, bekannte Persönlichkeiten, notwendige Fähigkeiten, förderliche und hinderliche Eigenschaften, Ausbildung und Qualifikation, Aufgaben sowie Zukunftsaussichten geben.


Geschichte:

Der Beruf des Datenmanagers existiert erst seit dem Aufkommen der Informationstechnologie in den 1960er Jahren. Mit der zunehmenden digitalen Speicherung von Daten in Unternehmen entstand die Notwendigkeit, diese zu verwalten und zu organisieren. In den 1980er Jahren wurde der Begriff "Datenmanagement" geprägt und seitdem hat sich dieser Beruf stetig weiterentwickelt.


Bekannte Persönlichkeiten:

Zu den bekannten Persönlichkeiten in diesem Berufsfeld zählt unter anderem Edward Deming, der als "Vater des Datenmanagements" gilt. Er hat maßgeblich zur Qualitätssicherung und Prozessoptimierung durch Datenanalysen beigetragen. Auch Bill Inmon, der als "Vater des Data Warehousing" bekannt ist, hat einen großen Beitrag zur Entwicklung des Berufs des Datenmanagers geleistet.


Notwendige Fähigkeiten:

Ein Datenmanager sollte über fundierte Kenntnisse in den Bereichen Informatik, Mathematik, Statistik und Datenanalyse verfügen. Ebenso wichtig sind Kenntnisse in verschiedenen Datenbank-Systemen und Programmier-Sprachen. Ein gutes Verständnis für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Prozesse ist ebenfalls von Vorteil.


Förderliche Eigenschaften:

Als Datenmanager sollte man analytisch denken, eine hohe Problemlösungskompetenz besitzen und sorgfältig sowie präzise arbeiten. Ebenso wichtig sind eine strukturierte Arbeitsweise, Organisationstalent und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erkennen und zu interpretieren.


Hinderliche Eigenschaften:

Mangelnde Geduld, ungenaues Arbeiten und eine geringe Frustrationstoleranz sind Eigenschaften, die den Beruf des Datenmanagers deutlich erschweren können.


Ausbildung und Qualifikation:

Für den Beruf des Datenmanagers gibt es keine einheitliche Ausbildung. Viele Absolventen aus den Bereichen Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Mathematik entscheiden sich später für eine Spezialisierung im Bereich Datenmanagement. Eine weitere Möglichkeit ist ein entsprechendes Studium wie beispielsweise Wirtschaftsinformatik oder Statistik. Eine gezielte Weiterbildung oder Zertifizierung im Bereich Datenmanagement kann ebenfalls von Vorteil sein.


Aufgaben:

Die Aufgaben eines Datenmanagers sind vielfältig und hängen stark von der Branche und dem konkreten Arbeitsumfeld ab. Zu den möglichen Aufgaben zählen die Datenbeschaffung und -bereinigung, die Entwicklung von Datenbanken und Data Warehouses, die Analyse von Daten sowie die Erstellung von Reports und Datenauswertungen. Auch die Sicherstellung der Datensicherheit und der Datenschutzvorschriften gehört zu den wichtigen Aufgabenbereichen.


Zukunftsaussichten:

In Zeiten von Big Data und fortschreitender Digitalisierung werden Datenmanager immer wichtiger. Die Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich wird voraussichtlich weiter steigen, da immer mehr Unternehmen auf eine umfassende Datenverwaltung und -analyse angewiesen sind. Auch die Förderung von Datensicherheit und Datenschutz wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen, wodurch sich neue Arbeitsfelder für Datenmanager eröffnen.


Fazit:

Der Beruf des Datenmanagers ist anspruchsvoll und spannend zugleich. Mit fundierten Kenntnissen in Datenanalyse und einem hohen Organisationsvermögen können Datenmanager einen wichtigen Beitrag zur Effizienz und Sicherheit von Unternehmen leisten. Die stetige Weiterentwicklung der Technologie und die zunehmende Bedeutung von Daten in der Geschäftswelt machen diesen Berufsfeld zu einer vielversprechenden Wahl für die Zukunft.